Dienstag, 25. April 2017

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Freddie Fandango" zum Interview ein.

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute Freddie Fandango zum Interview ein.


Kiel & Feder Verlag: Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?
Freddie Fandango: 2004. Mir fiel aus heiterem Himmel ein lustiger Titel ein, zu dem ich unbedingt eine     
Geschichte schreiben wollte.

Kiel & Feder Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Freddie Fandango: Mein Dienstgeber, ein großer Elektronikkonzern, brachte gerne weitestgehend sinnbefreite 
Anordnungen per Betriebspost in seine Filialen. Die habe ich mit Humor aufgepeppt und an
die Mitarbeiter weitergegeben, und somit aus kopfschüttelnden Kollegen lauthals lachende
gemacht.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Freddie Fandango: In meinem Wohnzimmer steht ein steinalter Fernsehsessel. Dort lümmle ich mich gerne rein und schreibe. Zwischendurch, wenn mich die Muse kurz verlässt, schaue ich meinen Katzen beim Spielen zu, die gerne ihre Kür für mich veranstalten.

Kiel & Feder Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Freddie Fandango: Die kommen mir im Wald und am Berg beim Laufen. Die Natur ist einfach in jeder Hinsicht
inspirierend. Meine Katzen sind auch perfekte Ideenlieferanten, was sich ja bereits in einem
Buch niedergeschlagen hat.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Auftragsgeschichten schreiben?
Freddie Fandango: Nein.

Kiel & Feder Verlag: In welchem Genre würdest Du Dich gerne mal versuchen?
Freddie Fandango: Fantasy.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Freddie Fandango: Nein.

Kiel & Feder Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Freddie Fandango: Horror.

Kiel & Feder Verlag: Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Freddie Fandango: Ein schräges All-Age Märchen ist mein nächstes Projekt. Man könnte es mit den Shrek-Filmen vergleichen.

Kiel & Feder Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Freddie Fandango: Perry Rhodan. Alien. Krieg der Sterne. Das Geheimnis von Nimh.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Freddie Fandango: Man soll nicht glauben, dass man zum Autor berufen ist, weil man drei grade Sätze zu
Papier bringen kann. Das Schreiben ist eine Mischung aus Talent und Handwerk, das es zu
erlernen gilt, so wie jeden anderen Beruf auch. Es ist ein Traum, sein eigenes Buch in
Händen zu halten. Doch der Weg dorthin ist lang, hart und steinig. Dessen sollte man sich
immer bewusst sein.

Kiel & Feder Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Freddie Fandango: Das kommt schon mal vor, bleibt aber stets in der Familie.

Kiel & Feder Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Freddie Fandango: Ich zitiere gerne Mr. Spock: „Es gibt immer einen Weg.“

Kiel & Feder Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Freddie Fandango: Ich schreibe in der Regel abends. Wenn es läuft, auch schon mal die ganze Nacht hindurch.

Kiel & Feder Verlag: Was liest Freddie Fandango am liebsten?
Freddie Fandango: Science Kiel & Feder Verlag: Fiction und Harry Potter.


Der Kiel & Feder Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:)

Sonntag, 19. Februar 2017

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Alisha Pilenko" zum Interview ein.

Der Federkiel Verlag lädt heute Alisha Pilenko zum Interview ein.


Kiel & Feder Verlag: Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?
Alisha Pilenko: Ich habe schon als Kind gerne geschrieben, ob Aufsätze in der Schule oder kleine Geschichten zu Hause. Ich mochte es, mich in verschiedene Welten zu träumen und mit meinen Lieblingscharakteren die absurdesten Abenteuer zu erleben.

Kiel & Feder Verlag: Wie kamst Du auf die Idee „Nicht ohne meinen Tümpel“, die Kurzgeschichte für die Anthologie „Lustige Kindergeschichten“ zu schreiben?
Alisha Pilenko: Ich habe für die Anthologie „Weltentor – Fantasy“ (Noel-Verlag, 2011) eine Geschichte über zwei tollpatschige Abenteurer geschrieben, die aufgrund einer Verwechslung in die missliche Lage kommen, ein Dorf von einem Drachen befreien zu müssen. Nur dass sich dieser Drache nicht etwa als grausame Bestie, sondern als neugieriger Halbwüchsiger entpuppt. Ich hatte schon damals den Gedanken, dass der Jungdrache Kiran es verdient, seine eigene Geschichte zu bekommen.

Kiel & Feder Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Alisha Pilenko: Ich habe immer schon sehr gerne gelesen und da entstand wie von selbst der Wunsch, auch eigene Geschichten zu schreiben.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Alisha Pilenko: Meinen Hängesessel in meinem Arbeitszimmer. Wenn ich das jetzt noch ans Meer versetzen könnte, wäre alles perfekt …

Kiel & Feder Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Alisha Pilenko: Am Anfang steht oft ein Gedanke, das kann ein erster oder letzter Satz sein, ein Charakter, Dialogfetzen oder eine bestimmte Situation. Den Rest spinne ich dann darum herum.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Auftragsgeschichten schreiben?
Alisha Pilenko: Wenn mich das Thema interessiert, klar, warum nicht?

Kiel & Feder Verlag: In welchem Genre würdest Du Dich gerne mal versuchen?
Alisha Pilenko: Ich fände ein endzeitliches oder Cyberpunk-Szenario verlockend.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Alisha Pilenko: Ja! Vielleicht im Bereich Phantastik oder skurrile Alltagsgeschichten. 


Kiel & Feder Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Alisha Pilenko: Ich glaube, mit Thrillern oder Horror könnte ich nicht so viel anfangen. Aber man soll ja niemals nie sagen …

Kiel & Feder Verlag: Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Alisha Pilenko: Ich arbeite gerade an einem humorvollen Phantastik-Roman. Daneben gibt es verschiedene Schreibwettbewerbe.

Kiel & Feder Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Alisha Pilenko: In meiner Kindheit waren das „Sara, die kleine Prinzessin“ und „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett sowie „Anne auf Green Gables“ von Lucy Maud Montgomery. Dann kamen die ersten Phantastik-Romane. Besonders Douglas Adams, Terry Pratchett und Robert Anton Wilson sind mir hier in Erinnerung geblieben.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Alisha Pilenko: Ich selbst finde es sehr hilfreich, zunächst einmal einfach zu schreiben und den inneren Kritiker dabei auszuschalten. Der darf dann später bei der Überarbeitung wieder mitmischen.

Kiel & Feder Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Alisha Pilenko: Ich glaube, es wäre seltsam, wenn das niemals passieren würde. Ich hole mir dann Anregungen von meiner Familie, stöbere in Schreibratgebern und Schreibforen oder lese einfach noch einmal meine Lieblingsbücher und lasse mich von denen inspirieren, die ihr Handwerk verstehen.

Kiel & Feder Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Alisha Pilenko: Ich danke für die gute Zusammenarbeit und freue mich, dass es trotz Veränderungen auf dem Buchmarkt weiterhin Menschen gibt, die ihrer Leidenschaft folgen.

Kiel & Feder Verlag: Deine Webseite:
Alisha Pilenko: Existiert noch nicht.

Kiel & Feder Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Alisha Pilenko: Ich versuche, in der Woche feste Schreibzeiten einzuhalten, aber mit Familie und eigener Psychotherapie-Praxis ist das nicht immer so möglich.

Kiel & Feder Verlag: Was liest Alisha Pilenko am liebsten?
Alisha Pilenko: Aktuell lese ich das „Manifest des evolutionären Humanismus“ von Michael Schmidt-Salomon. Daneben wühle ich mich mal wieder durch alle alten „Scheibenwelt“-Romane von Terry Pratchett. Generell mag ich es gerne humorvoll bis satirisch und phantastisch.



Der Kiel & Feder Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:).

Mittwoch, 8. Februar 2017

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Sarah Drews" zum Interview ein.


Der Federkiel Verlag lädt heute Sarah Drews zum Interview ein.

Vita:


Sarah Drews wurde 1983 in Hamburg geboren. Im Alter von fünf Jahren entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern und liest bis heute alles, was sie in die Finger bekommen kann. Nach einer klassischen Ausbildung in der Gastronomie, erweckt sie seit 2016 ihre eigenen Geschichten zum Leben. Inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und ihren vier Jungs in der Nähe von Hamburg.

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Kiel & Feder Verlag: Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?
Sarah Drews: Wann ich mit dem Schreiben angefangen habe? Mein erster Versuch fand in der 7. Klasse statt. Zu dem Zeitpunkt habe ich sehr viel gelesen und dachte mir, warum probierst du es nicht selbst einmal. Nach fünf Seiten habe ich abgebrochen, denn ich fand es schrecklich. Ich hatte schon für Aufsätze kein Talent. Inzwischen habe ich viele tausend Bücher gelesen. Irgendwann meinte meine Mutter, warum schreibst du nicht mal selbst, wo du so viel liest. Ich habe seitdem Bücher anders gelesen und mich gefragt, kann das so schwer sein. Spontan habe ich mir einen Schreibwettbewerb herausgesucht, teilgenommen und inzwischen macht mir das Schreiben großen Spaß.

Kiel & Feder Verlag: Wie kamst Du auf die Idee „Rasselschreck, auch Geister wollen glücklich sein“, die Kurzgeschichte für die Anthologie „Lustige Kindergeschichten“ zu schreiben?
Sarah Drews: Viele Leser kennen die Problematik. Man liest ein Buch, und ärgert sich über den Mist, den der Autor da verzapft. Manchmal ist es der Einstieg, manchmal der Schluss. Manchmal sind es aber auch ganze Geschichten. Rasselschreck war so eine Geschichte. Ich las sie meinem dreijährigen Sohn vor und er fragte entsetzt, ob die Geschichte schon zu Ende sei. Er meinte, das sei eine doofe Geschichte. Also nahm ich das traurige Gespenst, das in seinem Schloss niemanden mehr erschreckt, und habe daraus meine eigene Geschichte gemacht. Meinem Sohn gefiel sie viel besser. Deswegen war es eine der ersten Geschichten, die ich auch zu Papier gebracht habe.

Kiel & Feder Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Sarah Drews: Wer liest, der interessiert sich auch für das geschriebene Wort. Talent? Das kann ich nicht beurteilen und würde ich sogar ablehnen zu behaupten. Talent haben Größen wie Stephen King und davon bin ich ganz weit weg. Aber einmal eine eigene Geschichte zu schreiben, ja das ist schon ein kleiner Traum gewesen, der sich nun erfüllt hat.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Sarah Drews: Nein, bei drei Kindern (+Stiefsohn) ist unser Haus gut gefüllt. Selbst wenn ich einen bestimmten Ort hätte, würde ich dort keine Ruhe zum Schreiben finden. Daher schreibe ich ganz entspannt und bequem auf dem Sofa. Mein Orthopäde würde den Kopf schütteln, aber ich mag es eben gemütlich. Außerdem kann ich so die Kinder beim Mittagsschlaf auf dem Sofa beobachten.

Kiel & Feder Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Sarah Drews: Erst einmal benötige ich ein Ziel vor Augen, zum Beispiel ein Thema für einen Schreibwettbewerb. Danach kommen mir die Ideen während meiner Spaziergänge. Ich überlege mir, wie ich das Thema am besten umsetzen kann. Ich gehe verschiedene Ideen durch und dann macht es peng. Ausgelöst durch einen Satz meiner Kinder, ein Plakat, ein Gesprächsfetzen von jemand anderen oder Ähnliches. In Gedanken schreibe ich grob das erste Kapitel und halte es zu Hause fest.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Auftragsgeschichten schreiben?
Sarah Drews: Immer her damit! Mir fällt es leichter, zu schreiben, wenn ich ein Thema oder ein Ziel vor Augen habe. So purzeln so viele Ideen durch meinen Kopf, dass ich einfach gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Geschichte auch gedruckt wird.

Kiel & Feder Verlag: In welchem Genre würdest Du Dich gerne mal versuchen?
Sarah Drews: Momentan probiere ich mich in vielen Genres. Wenn ich mehr Zeit hätte und hier einen Auftrag bekäme, würde ich mich gerne mal im historischen Bereich austoben. Mich interessieren frühere Schicksale sehr. Das liegt daran, dass meine Mutter 1938 geboren wurde und ich der Meinung bin, man darf diese Zeit einfach nicht vergessen. Hier würde ich gerne mal in Archiven stöbern und Ähnliches. Aber zurzeit fehlt mir dafür auch die Zeit.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Sarah Drews: Ganz klar – JA. Ich lese selbst gerne Jugendbücher und ich glaube, was man selbst gerne liest, kann man eher schreiben. In welchem Bereich? Thriller, Horror, Liebe, vielleicht auch Fantasy. Ideen habe ich zumindest ganz viele im Kopf.

Kiel & Feder Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Sarah Drews: Damit wären wir bei der richtigen Frage. Ganz ehrlich gesagt, würde mich Science-Fiction, aber auch Steampunk weniger reizen. Noch schlimmer finde ich aber politische Romane oder Agenten- und Justiz-Thriller. 

Kiel & Feder Verlag: Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Sarah Drews: Zurzeit schreibe ich an einem Jugendroman, der sich mit einer ungeplanten Schwangerschaft beschäftigt. Dauert aber alles doch länger als gedacht, da überraschenderweise Hebammen, Pro Familia und andere Quellen ungern Fragen beantworten. Ansonsten arbeite ich noch an einem kleinen Weihnachtsbuch. Zwischendurch probiere ich sicherlich noch einige Kurzgeschichten. Übung macht bekanntlich den Meister.

Kiel & Feder Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Sarah Drews: Bleiben einen nicht alle guten Bücher im Gedächtnis? Die Drei ???, Mystery Club sind so Serien meiner Kindheit, die sich eingebrannt haben. Aber auch Kuschelrock und andere Liebesromane. Vom Cover her sind mir die Romane von Sarah Beth Durst ins Gedächtnis gebrannt. Ansonsten liebe ich die Klassiker von Agatha Christie. Aktuell liebe ich auch die Werke von Petra Hülsmann. Schaut euch am besten meinen Buchblog „Sarahs-Bücherwelt“ an, da stehen alle meine Highlights und Flops, der letzten 7 Jahre.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Sarah Drews: Lest so viel wie möglich. Ihr bekommt dann ein Gefühl dafür, was ein gutes Buch ausmacht. Für die Praxis empfehle ich, einfach zu schreiben, auszuprobieren und einfach an einigen Schreibwettbewerben teilzunehmen. Außerdem gibt es im Internet viele tolle Seiten mit Tipps und Tricks zum Schreiben von Dialogen und bestimmten Szenen. Wenn ihr Talent oder gute Ideen habt, dann klappt es früher oder später auch mit einem Verlag.  

Kiel & Feder Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Sarah Drews: Macht das nicht jeder? Aus der Familie frage ich nur meinen Mann, denn er ist schonungslos ehrlich. Ansonsten frage ich befreundete Autoren, die ich durch meinen Buchblog kenne. Sofern ich nicht eins ihrer Werke zerrissen habe, helfen sie mir gerne bei Fragen. Außerdem muss man bei vielen Themen auch einfach mal einen Experten fragen. Schließlich kann man nicht alles wissen.

Kiel & Feder Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Sarah Drews: Bleibt euch treu, egal wohin die Reise führt.

Kiel & Feder Verlag: Deine Webseite:

Kiel & Feder Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Sarah Drews: Wie viel Zeit hat man mit drei kleinen Kindern? Keine. Ich schreibe also, wenn ich spontan Zeit finde. Gute Ideen werden einfach von Hand in einem Buch notiert und später ausgearbeitet.

Kiel & Feder Verlag: Was liest Sarah Drews am liebsten?
Sarah Drews: Alles, denn jedes Buch verdient es eine Chance zu bekommen!


Der Federkiel Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:).


Donnerstag, 19. Januar 2017

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Shirin Baltruschat" zum Interview ein.



Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Shirin Baltruschat" zum Interview ein.

Kiel & Feder Verlag: Wie kamst Du auf die Idee „Dreizehn Trolle in Not“, die Kurzgeschichte für die „Weihnachtsgeschichten für Kinder“ zu schreiben?
Shirin Baltruschat: Ich interessiere mich sehr für Island mit der schönen Landschaft und Kultur. Ab von „Dreizehn Trolle in Not“ habe ich schon mehrere Geschichten geschrieben, die dort spielen, und bin bei meinen Recherchen immer wieder auf die Weihnachtstrolle gestoßen. Ich liebe die kleinen Trolle mit ihren jeweiligen Eigenarten und fand, es wurde Zeit, dass der Weihnachtsmann mal Konkurrenz bekommt.

Kiel & Feder Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Shirin Baltruschat: Ich habe schon immer gerne geschrieben, sei es Aufsätze in der Schule oder so Zuhause. Vor vier, fünf Jahren habe ich angefangen mich richtig dahinterzuklemmen und seitdem ist es aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Shirin Baltruschat: Hauptsache es ist ruhig und ich bin alleine.

Kiel & Feder Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Shirin Baltruschat: Meistens hole ich mir meine Inspiration von Bildern oder Fotografien. Deswegen verbringe ich auch leider zu viel Zeit auf Pinterest … und habe mittlerweile auch mehr Ideen, als ich jemals schreiben kann.

Kiel & Feder Verlag: In welchem Genre würdest Du Dich gerne mal versuchen?
Shirin Baltruschat: Ich würde gerne einmal einen Krimi schreiben, doch die Planung ist mit zurzeit zu viel. Sollte ich irgendwann mal viel Zeit haben, dann würde ein Krimi ganz oben auf meiner Liste stehen (vorzugsweise einer der in Island spielt ;-)).

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Shirin Baltruschat: Wenn, dann in dem Genre Fantasy und ganz vielleicht Romance, aber Letzteres nur gemischt mit anderen Genres.

Kiel & Feder Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Shirin Baltruschat: Horror.

Kiel & Feder Verlag: Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Shirin Baltruschat: Ich arbeite an einer Low Fantasy Reihe, schreibe gerade aber zur Abwechslung an einem Kinderbuch.

Kiel & Feder Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Shirin Baltruschat: „Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel, die „Arena“ von Stephen King und natürlich die „Harry Potter“ Reihe von J.K. Rowling.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Shirin Baltruschat: Nicht aufgeben. Schreibt euer Buch zu Ende. Habt ihr die Rohfassung stehen, ist das Gröbste geschafft. Du kannst zum Beispiel nichts bearbeiten, was du noch nicht hast.

Kiel & Feder Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Shirin Baltruschat: Wenn ich Probleme habe, wende ich mich oft an meine Schreibgruppe, die mir sofort mit Rat und Tat zur Seite steht.


Kiel & Feder Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Shirin Baltruschat: Ihr seid ein tolles Team, welches sich kümmert und auch die Kommunikation hält. Weiter so!

Kiel & Feder Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Shirin Baltruschat: Theoretisch ist mein Tagesziel immer 250 Wörter zu schreiben, doch durch Schule etc. ist das manchmal nicht möglich. Mein Monatsziel sind mindestens 15.000 Wörter, bei Schreibmonaten, wie zum Beispiel den NaNoWriMo sind es mindestens 50.000 Wörter.

Kiel & Feder Verlag: Was liest Shirin Baltruschat am liebsten?
Shirin Baltruschat: Alles was ein bisschen phantastisch ist.


Der Kiel & Feder Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:).

Mittwoch, 11. Januar 2017

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Heidi Moor-Blank" zum Interview ein.

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Heidi Moor-Blank" zum Interview ein.


Kiel & Feder Verlag: Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?
Heidi Moor-Blank: Ich lese schon immer sehr viel und habe auch schon als Kind geschrieben. Tagebuch, Aufsätze, kleine Geschichten.
Ich habe mit 13 „Desirée“ gelesen und sofort mit dem eigenen Tagebuch begonnen. Man kann ja nie wissen, wann so ein französisch-schwedischer Prinz um die Ecke kommt und alle Welt gerne mitfiebern möchte. Da wollte ich unbedingt gerüstet sein.
Na ja – wollte bis heute keiner lesen.
So richtig losging es im Erwachsenenalter im Jahr 2000, als ich wegen einer Wette mit meinem Sohn Thomas die Detektive Tom und Nicki in ihr erstes Abenteuer schickte. Eine Anfrage bei der Krimiautorin Ingrid Schmitz brachte die erste Teilnahme an einer Krimi-Anthologie mit Kurzgeschichten für Erwachsene und die Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern.

Kiel & Feder Verlag: Wie kamst Du auf die Idee „Weihnachtsgans“, die Kurzgeschichte für die „Weihnachtsgeschichten für Kinder“ zu schreiben?
Heidi Moor-Blank: Tom und Nicki waren schließlich schon „da“ und mit den beiden ein kleines Detektivabenteuer, um Weihnachten zu erfinden, machte mir ganz große Freude.
Kiel & Feder Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Heidi Moor-Blank: Mir hat es schon immer geholfen, meine Gedanken in Tagebuch, oder Geschichten oder Briefen durch das Niederschreiben zu sortieren. Man bringt die konfusen Überlegungen „auf den Punkt“.
Aktuell versuche ich, durch Lesen und eigene Schreibübungen und Geschichten, herauszufinden, wie man Gefühle herbeischreiben kann. Sodass der Leser sich amüsiert und laut loslacht oder sich graust oder ekelt, voller Trauer oder Mitgefühl ist, mitfiebert, Erleichterung spürt – all das sollte eine Geschichte mitbringen.

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Heidi Moor-Blank: Unbedingt eine flotte Tastatur, kein Laptop, der Rest ist egal. Sehr gerne draußen, wenn das Licht es erlaubt.

Kiel & Feder Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Heidi Moor-Blank: Mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen. Ein Zeitungsartikel, eine Unterhaltung im Bus, eine Begegnung – das sind oft schon Triggerpunkte.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Auftragsgeschichten schreiben?
Heidi Moor-Blank: Anthologieausschreibungen gehen in diese Richtung, oder? Themenvorgabe, Region – mir hilft das beim Finden der ersten Ideen.

Kiel & Feder Verlag: In welchem Genre würdest Du Dich gerne mal versuchen?
Heidi Moor-Blank: Ich möchte unbedingt beim Krimi bleiben. Da ich sehr gerne Dialoge schreibe, wäre ein Ausflug ins Genre „Drehbuch“ mein Traum.

Kiel & Feder Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Heidi Moor-Blank: Jugendromane finde ich absolut schwierig. Diese Gratwanderung zwischen sich Anbiedern und Erwachsenengesülze und andererseits wirklichem Verständnis und Nachempfinden der Situation – das ist ganz große Kunst.
Ich kann mich noch sehr gut an meine Gedanken mit 13 erinnern (schließlich hab ich es ja aufgeschrieben J ), aber ich kann mich nicht daran erinnern, Jugendbücher gelesen zu haben. Ich war ja schließlich „erwachsen“ und wusste, wie das Leben läuft.

Kiel & Feder Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Heidi Moor-Blank: Ausprobieren? Gerne alles. Aber ein Liebesroman würde mich absolut nicht reizen. Ich habe das Gefühl, es sind alle schon geschrieben. Mehrfach.

Kiel & Feder Verlag: Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Heidi Moor-Blank: Leider nein. Mein Vollzeit-Brotjob steht da ein bisschen im Weg.

Kiel & Feder Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Heidi Moor-Blank: Na – Desirée natürlich. Und der erste Harry Potter, weil ich ständig nur dachte: „Wie genial, normale Kindheitsprobleme und Zauberei zu verknüpfen!“
Und Dracula (auch so mit 13) und sämtliche Bücher von Agatha Christie (statt Jugendbüchern).

Kiel & Feder Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Heidi Moor-Blank: Ohne Talent macht es nicht viel Sinn. Da können noch so viele Schreibseminare besucht werden. Aber Talent alleine reicht auch nicht. Da taugen Seminare, Schreibübungen, Schreibgruppen und professionelle Testleser sehr, aus dem Talent eine stabile Grundlage werden zu lassen.
Und dann klemmt man sein Manuskript unter den Arm (bitte mehrfach), fährt nach Frankfurt zur Buchmesse und wird von den größten und tollsten Verlagen bestürmt.

Kiel & Feder Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Heidi Moor-Blank: Ständig. Zuerst finde ich die Idee und die Geschichte super, dann will ich sie eigentlich einstampfen. Dann lass ich meine erwachsenen Kinder lesen – die sind gnadenlos. Finden sie es brauchbar, atme ich auf.

Kiel & Feder Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Heidi Moor-Blank: Hut ab, in der heutigen Zeit als Verlag so optimistisch zu sein. Und super, dass Ausschreibungen offen sind für alle.

Kiel & Feder Verlag: Deine Webseite:
www.heidi-moor-blank.de

Kiel & Feder Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Heidi Moor-Blank: Ich stehe jeden Morgen um halb fünf auf und schreibe zwei Stunden, bevor ich zur Arbeit gehe! – NEIN! Gelogen! Ich nehme mir viel zu wenig Zeit und muss mich an die Tastatur prügeln. Nach den ersten Sätzen geht es dann. Diese viel gerühmte Muse knutscht wohl andere.

Kiel & Feder Verlag: Was liest Heidi Moor-Blank am liebsten?
Heidi Moor-Blank: Krimis. Nur Krimis. Ausschließlich. Düster, heftig, thrillerhaft.
Und dem Mädchen in mir gefällt es gut, wenn es vielleicht ein zartes Liebesgeschichtchen dazwischen gibt.
Kann aber ruhig einer sterben von den beiden. Bitte nicht zu viel Kitsch! ;-)

Der Kiel & Feder Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:).



Montag, 9. Januar 2017

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute "Kerstin Brichzin" zum Interview ein.

Der Kiel & Feder Verlag lädt heute Kerstin Brichzin zum Interview ein.


Kiel & Feder-Verlag: Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?
Kerstin Brichzin: In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, hatten wir als Turnhalle ein riesiges Tragluftzelt, das ununterbrochen aufgeblasen werden musste. Es wurde nicht nur von der Schule, sondern auch von vielen Sportvereinen genutzt. Einmal hatte es so viel geschneit, dass der Schnee die Hülle teilweise nach unten gedrückt hatte. Die Gebläse schafften es nicht, die Last loszuwerden, also trugen Feuerwehrleute und viele Freiwillige den Schnee ab. Ich hatte mich in die Turnhalle geschlichen und mir den Kampf der Hülle von innen angeschaut. Es hat mich fasziniert, wie sich das Zelt immer wieder aufbäumte. Es schien zu atmen. Zuhause schrieb ich das auf. Das war der Anfang.

Kiel & Feder-Verlag: Wie kamst Du auf die Idee „Die Tanne“, die Kurzgeschichte für die „Weihnachtsgeschichten für Kinder“ zu schreiben?
Kerstin Brichzin: Es geht um Weihnachten, das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und der Überraschungen. Es sollte ja ein Märchen sein, aber reine Märchen liegen mir nicht so. Aber ich wollte etwas Märchenhaftes passieren lassen, am besten in einem tief verschneiten Wald. Es sollte ein Wunder sein, das einem Mädchen, das ohne Mutter klarkommen muss, ein wenig beim Erwachsenwerden hilft. Ein Elternteil zu verlieren, ist für ein Kind immer traumatisch und gerade Weihnachten fehlt es jedes Jahr. Meiner Nele in „Die Tanne“ geht es genau so.

Kiel & Feder-Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Kerstin Brichzin: Als Kind wollte ich wirklich Schriftstellerin werden und traktierte u. a. meine Klassenkameraden mit Theaterstücken, die wir zu Elternabenden aufführten. Leider war das in einem Ort und zu einer Zeit, wo man solche ausgefallenen Wünsche nicht wirklich ernst genommen hat. Also lernte ich „was Richtiges“ und wurde Unterstufenlehrerin. Dann kam die eigene Familie. Vor wenigen Jahren erst fing ich mit eigenen Kindheitserlebnissen wieder an zu schreiben. Erst seit 2015 wage ich mich mit Kurzkrimis und -geschichten an Ausschreibungen heran. Es ist also nie zu spät, man muss einfach nur anfangen.

Kiel & Feder-Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Kerstin Brichzin: Ich schreibe sehr gerne im ICE, wenn ich lange Strecken fahre. Dann kann ich die vorbeiziehenden Landschaften anschauen, wenn ich nachdenke. Sonst meist auf dem Sofa, mit dem Laptop auf dem Schoß. Ich mag es kuschelig und bequem.

Kiel & Feder-Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Kerstin Brichzin: Das kann ein Zeitungsartikel sein, ein Stichwort, eine Erinnerung oder eine Postkarte. Oder eine beobachtete Szene in einem Café oder in der Straßenbahn. Manchmal ist es ein Gefühl, was gerade da ist und raus will. Das stopfe ich dann in eine andere Person, die es für mich bearbeiten muss, oder darf?

Kiel & Feder-Verlag: Würdest Du auch Auftragsgeschichten schreiben?
Kerstin Brichzin: Sehr gerne! Immer her damit. Und ich habe es auch schon gemacht. Es ist ein schönes Gefühl, wenn den HerausgeberInnen und den Verlagen das Ergebnis gefällt. Sie kennen ihre Leser und wissen, was sie bewegt.

Kiel & Feder-Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Kerstin Brichzin: Ich pirsche mich langsam heran, denke ich. Mit „Die Tanne“ habe ich es schon ein wenig probiert. Ein Bilderbuch von mir wird voraussichtlich Anfang 2018 in einem Bilderbuchverlag auf den Markt kommen. Derzeit schreibe ich an meinem zweiten Kinderroman ab 10 Jahre. Also, meine Helden werden derzeit immer älter. Wenn es dann soweit sein wird, könnte ich mir eine Geschichte im Hier und Jetzt vorstellen, oder ein Rätselkrimi, den eine kleine Gruppe Jugendlicher für mich lösen wird.

Kiel & Feder-Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Kerstin Brichzin: Steampunk, Agententhriller und Horror, damit kann ich derzeit nichts anfangen.

Kiel & Feder-Verlag: 
Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Kerstin Brichzin: Wie gesagt sitze ich an meinen Kinderroman, dessen Geschichte teilweise in der realen Welt meiner Helden und in einer Parallelwelt spielt. Als Nächstes könnte ich mir wirklich einen Jugendroman vorstellen. Zwischendurch aber immer wieder Kurzgeschichten und -krimis.

Kiel & Feder-Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Kerstin Brichzin: Meine absoluten Lieblingsbücher schrieb Antonia Michaelis: „Der Märchenerzähler“ und „Die Worte der weissen Königin“. Jeannette Walls hat mich mit „Schloss aus Glas“ begeistert, Elisabeth Rynell mit „Schneeland“ und Uwe Tellkamp mit „Der Turm“.

Kiel & Feder-Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Kerstin Brichzin: Einfach erst mal schreiben, ohne gleich an Verlage oder Ausschreibungen zu denken.
Später, oder wenn man sich noch etwas unsicher fühlt, ab und zu Schreibkurse besuchen, um sich mit bestimmten Themen, also mit dem Handwerkzeug, zu befassen, wie Dialoge, Plot, Stil, Spannungsbogen oder Personenentwicklung. Mir gab das Sicherheit. Außerdem lernt man da auch andere MitstreiterInnen kennen, mit denen man sich vernetzen kann.

Kiel & Feder-Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Kerstin Brichzin: Na klar. Seit mehreren Jahren treffe ich mich mit anderen Autorinnen in einer Schreibgruppe unter der Leitung von der Autorin Gitta Edelmann. Wir schicken uns Texte herum, stellen Fragen, bekommen Gegenfragen gestellt und besprechen alles zu unseren Treffen. Das hilft ungemein.
Auch das Netzwerk und die monatlichen Regionalgruppentreffen der „Mörderischen Schwestern“ helfen mir sehr und muntern mich auf, wenn es mal etwas stockt, denn die Frauen sind unwahrscheinlich hilfsbereit und nehmen Anfängerinnen gerne in ihre Mitte.

Kiel & Feder-Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Kerstin Brichzin: Ihr lasst euer Publikum schon mal mitentscheiden, wenn es z. B. um die Coverauswahl geht. Auch eure Ausschreibungen für Anthologien sind sehr abwechslungsreich. Wenn eure Arbeit einmal noch umfangreicher werden sollte, versucht bitte die Publikumsnähe beizubehalten. Das wäre schön.

Kiel & Feder-Verlag: Deine Webseite: kerstin-brichzin.de

Kiel & Feder-Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Kerstin Brichzin: Da bin ich sehr flexibel. Wenn mich eine Geschichte packt, können es viele Stunden sein, die sich bis in die Nacht ausdehnen. Leider kommen mir nachts die besten Ideen.
Es gibt aber auch Tage, an denen mein Laptop zugeklappt bleibt.

Kiel & Feder-Verlag: Was liest Kerstin Brichzin am liebsten?
Kerstin Brichzin: Das ist unterschiedlich, es kommt auf die Themen an, die gerade in meinem Kopf umgehen.

Der Kiel & Feder-Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:).

Sonntag, 6. November 2016

Der Federkiel Verlag lädt heute "Heike Greiner" zum Interview ein.

Der Federkiel Verlag lädt heute „Heike Greiner“ zum Interview ein.


Der Federkiel Verlag: Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?
Heike Greiner: Nein, es gab kein besonderes Erlebnis. Mit etwa 16 Jahren habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben. Damals dienten sie in erster Linie dazu, meine eigenen Gefühle und Gedanken auszudrücken. Erst als ich Ende 20 war, schrieb ich weitere Gedichte, Kurzgeschichten und den ersten Roman. So merkte ich nach und nach, dass mir das Schreiben großen Spaß macht.

Der Federkiel Verlag: Wie kamst Du auf die Idee „Die Weihnachtswichtel“, die Kurzgeschichte für die „Weihnachtsgeschichten für Kinder“ zu schreiben?
Heike Greiner: Die Idee für diese Geschichte hatte ich bei einer herbstlichen Wanderung in der Nähe meines Wohnortes. Ich wohne im fränkischen Fichtelgebirge, wo es zahlreiche Legenden und Sagen gibt. Angeblich gibt es dort auch die Fichtelwichtel, die allerdings noch nie ein Mensch gesehen hat ;-). Tja, und irgendwann kurz vor Weihnachten sind dann „Die Weihnachtswichtel“ entstanden.

Der Federkiel Verlag: Wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Traum oder war es eher ein zufälliges Talent/Interesse, welches sich erst spät entwickelte?
Heike Greiner: Es war eher ein zufälliges Interesse, das sich erst ab einem Alter von Ende 20 entwickelte. Denn in der Schule war Deutsch von allen vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Latein) mein unbeliebtestes Fach. Ich hasste es, zum Beispiel Erörterungen oder Gedichtinterpretationen zu schreiben. Kreatives Schreiben war ja während der Schulzeit leider nicht erwünscht.

Der Federkiel Verlag: Hast Du einen Lieblingsort, an dem Du gerne schreibst?
Heike Greiner: Draußen in der Natur – im Garten, auf der Terrasse, im Urlaub mit Blick aufs Meer.

Der Federkiel Verlag: Woher holst Du dir deine ganzen Ideen für die Geschichten her?
Heike Greiner: Manches durch Beobachten von Menschen, Tieren, Natur, Umwelt. Manches kommt mir jedoch auch „einfach so“ in den Sinn, z. B. beim Entspannen, beim Wandern oder vor dem Fernseher.

Der Federkiel Verlag: Würdest Du auch Auftragsgeschichten schreiben?
Heike Greiner: Ja, das könnte ich mir gut vorstellen. Es kommt allerdings aufs Genre an. Liebesromane beispielsweise sind nicht so meine Sache.

Der Federkiel Verlag: In welchem Genre würdest Du Dich gerne mal versuchen?
Heike Greiner: Krimi und Thriller. Für dieses Genre habe ich vor Jahren bereits die Rohfassung eines Buches verfasst. Allerdings muss diese Fassung gründlich überarbeitet werden – sowohl die Handlung als auch der Schauplatz und die Figuren.

Der Federkiel Verlag: Würdest Du auch Jugendromane schreiben? Wenn ja in welchem Genre?
Heike Greiner: Stelle ich mir auch interessant vor. Jugendromane mit einem Hauch Abenteuer – vielleicht wie bei den fünf Freunden, nur moderner.

Der Federkiel Verlag: Welches Genre reizt Dich nicht zum Schreiben?
Heike Greiner: Liebesroman

Der Federkiel Verlag: Sind derzeit bestimmte Zukunftsprojekte in Planung?
Heike Greiner: Momentan habe ich ein Kinderbuch mit einem Wellensittich (Fipsy) als Hauptfigur in Arbeit.
Zudem plane ich einen Krimi mit Schauplatz Bayreuth, in dem ein Theater inklusive Schauspieler, Regisseure, Techniker, Schneider, Maskenbildner im Mittelpunkt stehen soll. Hier bin ich dabei, zunächst die Figuren und den groben Handlungsablauf zu entwickeln. 
Und falls mich wieder ein Thema bei einer Literaturausschreibung oder einem Wettbewerb anspricht, werde ich mich an einer neuen Kurzgeschichte versuchen.


Der Federkiel Verlag: Welche von Dir gelesenen Bücher sind Dir besonders in Erinnerung geblieben?
Heike Greiner: Trilogie von Stieg Larsson: Verblendung, Verdammnis, Vergebung
Stephen King: Friedhof der Kuscheltiere, Sie, Das Spiel
Titus Müller: Die Priestertochter
Joanne K. Rowling: Harry Potter

Der Federkiel Verlag: Hast Du einen Tipp für angehende Autoren?
Heike Greiner: Schreiben, schreiben, schreiben. Natürlich braucht man meiner Meinung nach einen gewissen Sinn für Sprache. Doch das Handwerk kann und muss man lernen und üben. Ich selbst befinde mich ja auch noch in diesem Prozess. Zudem lernt man sowieso nie aus.

Der Federkiel Verlag: Kommt es vor, dass Du manchmal bei Deinem Werk unsicher bist und Rat bei anderen suchst?
Heike Greiner: Je häufiger ich ein Skript überarbeite, desto unsicherer werde ich. Ich denke dann immer, man könnte es noch anders bzw. besser schreiben. In meinem Freundeskreis habe ich ein paar Personen, denen ich meine Werke zum Probelesen geben kann. Dabei ist mir wichtig, dass ich eine ehrliche Meinung bekomme und konstruktive Kritik.

Der Federkiel Verlag: Was möchtest Du uns noch mit auf den Weg geben?
Heike Greiner: Lob und Anerkennung! Der Federkiel Verlag hat ein abwechslungsreiches Programm, ein tolles Team und dauernd kommen neue, schöne Bücher hinzu. Macht weiter so!

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Der Federkiel Verlag: Wie viel Zeit nimmst Du Dir täglich zum Schreiben oder bist Du da flexibel?
Heike Greiner: Da ich leider nicht vom belletristischen Schreiben leben kann, muss ich hauptberuflich einem Job nachgehen. Daher schaffe ich es nicht, täglich zu schreiben. Ich nehme mir allerdings immer vor, zwischen acht und zehn Stunden pro Woche zu schaffen.

Der Federkiel Verlag: Was liest „Heike Greiner“ am liebsten?
Heike Greiner: Krimis, Fantasy, Science Fiction, Gruselgeschichten


Der Federkiel Verlag bedankt sich fürs Mitmachen:).